Dich erschlägt die Auswahl der Stiftsorten? Du siehst immer diese tollen Kunstwerke auf Instagram und Pinterest und möchtest das auch können? Du denkst, du hast eine häßliche Handschrift und malen kannst du auch nicht? Ich sage dir, das ist nicht so wichtig!

Was braucht man eigentlich wirklich, um mit dem Lettern anzufangen?

Ich verrate es Dir. Gar nicht viel! Am Anfang reichen ganz wenige Utensilien, und die hast du meistens sowieso schon zuhause. Trau dich und versuch es einfach. Es ist nicht so schwer wie es aussieht. Das wichtigste ist: üben, üben, üben!

Die Must-Haves

  1. Bleistift
    Den brauchst du, um vorzuskizzieren. Meiner Meinung nach ist ein harter Bleistift am besten geeignet, denn er hinterlässt im Gegensatz zu einem weichen Bleistift nicht so viel Graphit-Spuren auf dem Papier und lässt sich danach besser wieder ohne Schmiererei entfernen. Natürlich musst du darauf achten, nicht so fest aufzudrücken!
  2. Radierer
    Mit ihm entfernst du alle Spuren der Vorzeichnung. Am Besten ist ein weicher Radiergummi, der greift dann das Papier nicht so an.
  3. Lineal
    Mit dem Lineal ziehst du beim Vorskizzieren Linien, damit deine Letterings nicht krumm und schief werden. Ausserdem kann man auch die Begrenzung des Bereichs skizzieren, in der das Wort (oder die Wörter) Platz finden soll.
  4. Fineliner
    Du kannst selbstverständlich auch erst mal mit dem Bleistift lettern, aber schöner sieht es aus, wenn du mit einem schwarzen Fineliner arbeitest. Der Kontrast zum weißen Papier ist einfach besser. Mit dem Fineliner fährst du die vorskizzierten Buchstaben nach.
  5. Brushpen
    Eigentlich brauchst du zu Beginn keinen Brushpen. Und Brushlettering ist nicht Handlettering. Handlettering ist viel mehr, nicht nur die Brush-Script. Dennoch weiß ich von meinen Kursteilnehmer/innen, dass es ihnen vorrangig um die Brush-Script geht. Wenn Du also mit einem Brushpen arbeiten möchtest, kaufe dir bitte einen mit einer relativ festen Spitze, er wird dir die Anfängerfehler besser verzeihen. Jetzt kommt ein bisschen Werbung [unbeauftragt und unbezahlt]: ein guter Anfängerbrushpen ist der Fudenosuke von Tombow. Ihn gibt es in soft und hard. Beide Varianten sind geeignet.
  6. Papier
    Hier kommt es jetzt darauf an, ob du wirklich mit einem Brushpen arbeitest oder nicht. Wenn du Brushpens benutzt, ist es enorm wichtig, darauf zu achten, dass das Papier “gestrichen” ist! Nur gestrichenes Papier ist so glatt, dass die Spitzen der Brushpens es dir nicht übelnehmen. Wenn du normales Druckerpapier nimmst, sind die Brushpens nach ein paar Mal benutzen kaputt und ausgefranst! Und das wäre doch schade, oder?

Wer schreibt hier? Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, sieh dir gerne meinen Über-mich-Post an.